Sockenklau

September 28, 2008

Über meine Waschkünste habe ich ja schon berichtet. Bislang ist – toi toi toi – noch alles ganz normal wieder aus dem Trockner gekommen. Aber: Ich bin mir sicher, es gibt hier einen Sockendieb. Irgendwie verliere ich von Waschgang zu Waschgang Socken. Jetzt ist es schon soweit, dass ich vier einzelne Socken herumfliegen habe. Ich habe heute morgen mal nüchtern kalkuliert: Geht das so weiter, besitze ich in sieben Wochen kein Paar mehr. Ich werde jetzt mal fahnden, wo der Dieb ist.

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Mein erstes Mal – mit Hilfe

September 8, 2008

Eigentlich ist mir dieser Blog-Eintrag ja fast peinlich, aber im Zeitalter von öffentlicher Selbstdarstellung a la Super Nanny, Teenager außer Kontrolle und wie diese gesellschaftlichen Blockbuster auch heißen mögen. Ja, ich hatte mein erstes Mal – und es war gar nicht so schlimm. Ok, ich habe ein bißchen Mitbewohnerin Heidi benötigt, aber es hat schon ganz gut geklappt.

Man stelle sich das mal vor – 24 Jahre und 21 Tage habe ich enthaltsam gelebt und konnte der Versuchung immer widerstehen. Jetzt bin ich mal für ein paar Monate in Amerika und schon hat auch mich die Lust und Leidenschaft überkommen. Ich muss gestehen: Es macht Spaß, tut nicht weh und ist nach gründlicher Vorbereitung gar nicht so schwer. Und es war notwendig: Es gab für mich einfach keinen Ausweg aus dieser selbstverschuldeten Enthaltsamkeit – es musste einfach mal sein und gestunken hat es auch schon.

Wenigstens habe ich im Vorfeld genug gute Ratschläge bekommen. Mein Lieblingstipp: „Es ist gar nicht so schlimm, wenn es mal nicht sofort klappt“. Recht hatten alle diese weisen Männer und Frauen, die schon seit Jahren in dem Club drin sind. Jetzt kann ich mitreden und einen auf dicke Hose machen.

Nur ein Problem hätte beinahe mein erstes Mal gestört. Ich wußte nicht wie lange es gehen sollte. Heidi meinte acht Minuten würde reichen. Ich litt aber unter männlicher Selbstüberschätzung und hätte lieber auf 10 oder gar 15 Minuten gesetzt. Heidi hatte aber ein schlagendes Argument: Es wird dann zu klein. Stimmt, im Nachhinein bin ich froh, dass es nur acht Minuten waren, denn selbst die haben sich wie eine Ewigkeit angefühlt. Ihr könnt Euch nicht vorstellen, wie glücklich ich war, als nach acht Minuten wieder alles draußen war und die gleiche Größe hatte.

Für mich ist es jetzt wie eine Droge – ich bin fast schon süchtig. Gleich gibt es noch eine Ladung – weil das erste Mal Waschen so schön war.

Streifzug durch DC

September 3, 2008

Ein paar Fotos von den ersten Tagen in DC:

 

Heiß, Heiß, Heiß

August 31, 2008

Für alle die es nicht wissen: Muggy bedeutet soviel wie schwül. Und ja, schon morgens um 8 ist es verdammt heiß. Knapp 30 Grad sollen es heute werden, morgen sogar 34 – und so soll es die ganze Woche bleiben. Da macht das Arbeiten bestimmt Spaß. Mal schauen, wo sich hier in DC die Badeseen versteckt haben. Eine Erfrischung tut da bestimmt gut.

Teilweise lost in Madrid

August 30, 2008

Dies ist der erste Eintrag aus Washington D.C.! Ab sofort bloggen Heidi und Johannes aus der Adams Street NW in D.C. . Die Ankunft war super, nur dass Heidis Gepäck lieber in Madrid bleiben wollte. Meine zwei Koffer (!) sind ohne Probleme angekommen. 

Heidi hat sich für ihren ersten Flug wacker geschlagen. Sie hat sogar (glaubt sie) den Titisee und den Schluchtsee gesehen (keine Ahnung wo der liegen soll). Naja, lassen wir sie mal in dem Glauben.

Der erste Tag in D.C. sorgte für qualmende Füße. Von Georgetown zum Weißen Haus, wo man übrigens nicht an den Zaun durfte, über den Capitol Hill wieder zur Adams Street. Auf dem Weg vom Capitol Hill über die First Street lernten wir auch die nichttouristischen Gebiete kennen. BBQ im Vorgarten, dröhnende Rapmusik, naja und auch ein paar zwielichtige Gestalten. Unsere Vermieterin Paula lebt seit 20 Jahren hier und sie meint, dass die Kriminalitätsrate kräftig gesunken sei. Trotzdem ihr Ratschlag: Nachts lieber ein Taxis bis zur Haustür.

P.S.: Viele werden sich fragen: Was habt ihr für einen komischen Namen? Also kurz zur Entstehungsgeschichte: Ich saß am Küchentisch und fahndete fieberhaft nach einen Namen. Washington D.C., Jojo usw usw alles besetzt. Da konnte dann nur einheimischer Rat weiterhelfen. Giselle, unsere Mitbewohnerin, wußte sofort Bescheid. „He, dupont circle is typical for DC“. Eingetippt, gehofft, gefreut – Name nicht vergeben. Heidi fand ihn nicht so toll, aber da ich den Blog ja eingerichtet habe… Heute Abend werden wir dann auch mal mit zwei Freunden den Dupont Circle in Augenschein nehmen.

 

Fotos habe ich auch schon ein paar gemacht. Werden asap online gestellt.

Nachtrag: Ab morgen dann auch ein scharfes Startbild 🙂