Fernsehen…

September 17, 2008

…ist wie Fußball spielen – es kann nur eine das Tor schießen. Die wird oft genannt und umjubelt, aber ohne ihre Mannschaft hätte sie das niemals schaffen können. Vorher gab es viele entscheidende Pässe, Zweikämpfe und Grätschen.

Der Vergleich klingt jetzt vielleicht etwas pathetisch, aber ist nach meinen Erfahrungen hier recht treffend. Im Studio gibt es drei Korrespondenten, die Beiträge für die Sendungen zusammenstellen und sprechen. Dahinter stehen viele Leute, die sich um Interviewtermine im Vorfeld kümmern, für Dreharbeiten rausfahren oder Fakten recherchieren, die der Korrespondent braucht für seinen Sprechertext. Zu Dreharbeiten fährt man immer mindestens zu Dritt. Fernsehen ist Teamarbeit.

Und a propos Team und Fußball und so: Ich habe am Wochenende „soccer“ gespielt, in einem echten Team, das in einer echten Liga spielt. Leider haben wir verloren, unter anderem auch weil ich manche Chance ausgelassen habe. Das Team am Sonntag war ein gemischtes, das bedeutet immer fünf Mädels und fünf Jungs (in dem Fall waren es eher Männer…) stehen auf dem Platz. Dafür gibt es eine richtige Liga! Ich kann aber auch bei einem girls-only-team mitspielen. Das werde ich nächste Woche machen. Das Team heißt FUSION! Total cooler Name 😉 Mal schauen, was die so für Musik zum Aufwärmen hören.

wichtige Fußballvokabeln:

shoot, shoot (schiiiieß)

all the time in the world (Zeit, Zeit)

switch (rüberschieben)

unlucky, unlucky (schade, schöne Aktion)

shin gards (Schienbeinschoner)

hold the throw (warte mit dem Einwurf)

Ansonsten hat es viel Spaß gemacht, außer, dass die Männer immer aus unmöglichen Positionen auf das Tor schießen wollen und sich dann wundern, dass der Ball 5 Meter drüber oder daneben geht. Und noch was: es gab eine one-minute-water-break jeweils in der Hälfte der Halbzeit – bei 32 Grad tat das natürlich gut. Gewechselt wurde fliegend, wir hatten aber nur fünf Frauen.

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